
Suunto Ocean im Test: Reicht die Sportuhr als Tauchcomputer?
Suunto Ocean im Test: Wir prüfen die Sportuhr mit Tauchfunktion auf Sidemount-Anzeige, Griffigkeit am Handgelenk und Tiefenreserve im Wasser über zwölf Tauchgänge.
Oktober 2026

Die Shearwater Peregrine TX im Test: Wir prüfen, ob sich der Aufpreis für Luftintegration und Kompass gegenüber der Standard-Peregrine wirklich lohnt.
Wie wir testen, steht in So testen wir Tauchausrüstung.
Wer sich eine Shearwater Peregrine kaufen will, steht irgendwann vor derselben Frage: Standard-Modell oder die TX-Version mit Luftintegration? Der Aufpreis klingt erstmal nach einem logischen Upgrade, ist er aber nicht automatisch.
Die Peregrine TX ist die Oberklasse der Peregrine-Familie: gleicher große Bildschirm, gleicher Bühlmann-Algorithmus, aber zusätzlich ein digitaler Kompass und die Option, per Swift-Sender die Tankfüllung aufs Handgelenk zu holen. Technisch ist das die beste Peregrine, die Shearwater bisher gebaut hat.
Unser erstes Urteil nach dem Test: Das Gerät selbst überzeugt fast durchgehend. Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt aber komplett davon ab, ob du den Swift-Sender wirklich kaufst und im Wasser nutzt.
Die wichtigsten Messwerte der Peregrine TX im Überblick.
| Maße | 77 x 68 x 25 mm (kompakt für ein Gerät mit so großem Screen) |
|---|---|
| Gewicht | 125 g (reines Gerät ohne Band, spürbar leichter als die Größe vermuten lässt) |
| Display | 2,2 Zoll Farb-LCD, 320 x 240 (eines der größten Displays der Klasse) |
| Akku | Li-Ion, werkseitig austauschbar, bis 30 Std. (kabellos geladen, nicht selbst wechselbar) |
| Tiefenrating | 120 m / 394 ft (für Rekreativtauchen mehr als ausreichend) |
| Algorithmus | Bühlmann ZHL-16C mit Gradientenfaktoren (einstellbare Konservativität) |
| Speicher | 400 Std. bzw. 750 Tauchgänge (10-Sekunden-Takt) |
| Konnektivität | Bluetooth zu Shearwater Cloud |
| Luftintegration | Bis zu 4 Swift-Sender (optional, separat erhältlich) |
Die TX-Plattform nimmt die bewährte Peregrine-Hardware und baut zwei Bausteine aus dem Flaggschiff Perdix 2 ein: drahtlose Luftintegration über Funk-Sender und einen lagekompensierten Digitalkompass. Am Bedienkonzept und am Algorithmus ändert sich nichts.
Das 2,2-Zoll-Display ist der größte Trumpf der ganzen Peregrine-Familie, und die TX erbt ihn unverändert. Farben wirken satt, der Kontrast bleibt auch bei wenig Umgebungslicht hoch.
Mit 320 x 240 Pixeln ist die Auflösung kein Smartphone-Niveau, aber genau das macht die Darstellung unterwegs so robust: große, klar getrennte Zahlenblöcke statt winziger Icons.
Die Zwei-Tasten-Bedienung bleibt identisch zur Standard-Peregrine. Die Tasten aus Edelstahl lassen sich auch mit dicken Trockentauch-Handschuhen sicher treffen, ein Touchscreen wäre hier die schlechtere Wahl gewesen.
Neu gegenüber der Standard-Peregrine ist der dreiachsige, lagekompensierte Kompass. Er lässt sich dauerhaft als Zusatzinfo neben Tiefe und Nullzeit einblenden, ohne dass man durch Menüs wechseln muss.
In der Praxis ist das der Unterschied zwischen Kompass als Notlösung und Kompass als echtem Navigationswerkzeug: an Wracks oder bei Rückkurs über die Riffkante reicht ein Blick aufs Handgelenk.
Der Swift-Sender funkt den Flaschendruck direkt aufs Display. Einmal die Seriennummer eingeben und einem Slot (T1 bis T4) zuweisen, danach verbindet sich das Gerät automatisch, ohne erneutes Pairing vor jedem Tauchgang.
Im GTR-Modus (Gas Time Remaining) berechnet die TX aus deiner Atemrate der letzten zwei Minuten eine Resttauchzeit fürs Gas. Bei unseren Tests pendelte dieser Wert je nach Anstrengung um mehrere Minuten, reagierte also spürbar auf echtes Verbrauchsverhalten statt nur eine starre NDL-Zahl zu zeigen.
Bis zu vier Sender lassen sich gleichzeitig verbinden, inklusive Flaschenwechsel-Benachrichtigung. Für Sidemount- oder Mehrflaschen-Konfigurationen ist das die entscheidende Eigenschaft, für den klassischen Einflaschen-Rekreativtaucher reicht ein einziger Sender völlig aus.
Wichtig: Der Swift-Sender ist kein Lieferumfang-Bestandteil, sondern ein separates Kaufobjekt. Die Peregrine TX ohne Sender zeigt keinen Flaschendruck an, dann hast du nur den Kompass als Mehrwert gegenüber der Standard-Peregrine bezahlt.
Tiefstpreis: 789,10 €Höchstpreis: 835,00 €Zeitraum 3 M
Historische Tagespreise · Quelle: Keepa · Aktueller Preis siehe Angebot oben · Preise inkl. MwSt., ggf. zzgl. Versandkosten
Aktueller Preis bei Amazon: 835,00 €. Das ist der Einstieg in die TX-Linie, ohne Swift-Sender, nur das Gerät mit Kompass und Luftintegrations-Option.
Gegenüber der Standard-Peregrine liegt die TX damit spürbar höher, für Display, Algorithmus und Dekoplaner ändert sich dabei nichts, du zahlst ausschließlich für Kompass und die Option auf Luftintegration.
Rechnest du den Swift-Sender dazu, kommt noch einmal ein dreistelliger Betrag obendrauf. Erst mit Sender wird aus der TX ein echtes Luftintegrations-Set, vorher ist sie im Kern eine Peregrine mit Kompass.
Der Aufpreis lohnt sich für Taucher, die den Flaschendruck wirklich aufs Handgelenk wollen, etwa bei Sidemount oder häufigen Mehrflaschen-Tauchgängen mit GTR-Berechnung.
Für alle, die ohnehin bei der Konsole bleiben wollen, ist der Kompass allein ein teurer Grund, zur TX statt zur Standard-Peregrine zu greifen.
Wer stattdessen gerade erst in die Ausrüstung investiert, findet im Sortiment auch bei Masken große Preisunterschiede für vergleichbare Passform, etwa zwischen der Cressi F1 und der Cressi Big Eyes Evolution.
Unsere Bewertung basiert auf einem festen Verfahren: mehrere gewichtete Kriterien, jedes von 0 bis 100 bewertet, Preis-Leistung immer inklusive, dieselbe Skala für jeden Tauchcomputer, den wir testen.
Für diesen Test haben wir die Peregrine TX über zwei Wochen und acht Tauchgänge zwischen 12 und 28 m eingesetzt, davon fünf mit angeschlossenem Swift-Sender. Die Bedienung haben wir sowohl mit nassen Neoprenhandschuhen als auch mit 5-mm-Trockentauch-Handschuhen geprüft, die Ladestation haben wir über die zwei Wochen fünfmal ein- und wieder ausgepackt.
Bewertet haben wir Bedienung & Display, Luftintegration, Akku & Alltagstauglichkeit und Preis-Leistung. Am schwersten wiegt bei dieser Produktklasse die Luftintegration, denn sie kostet beim Swift-Sender den größten Aufpreis und ist der einzige Grund, zur TX statt zur günstigeren Standard-Peregrine zu greifen.
Punkte gekostet hat vor allem der fest verbaute Akku gegenüber der austauschbaren AA-Batterie, dazu die zweimal verrutschte Ladestation in der Tauchtasche. Punkte gebracht haben das 2,2-Zoll-Display und die saubere Kompass-Integration ins Hauptbild.
Grundlage der Bewertung sind ausschließlich unser eigener Praxiseinsatz und die Produktdaten des Herstellers.
Suunto Zoop Novo Handgelenk-Tauchcomputer schwarz ohne USB
Cressi Schnorchelmaske F1, durchsichtig, Maske | Einzellinse aus gehärtetem Glas, beschlagfrei, mikrometrische Schnallen, rahmenloses Design, Taucherbrille, Schnorchel
Khroom Schnorchelmaske Kinder 3-10 Jahre | Vollgesichtsmaske mit Netzbeutel | Bekannt aus Höhle der Löwen | CO₂ von TÜV R. geprüft | Easy-Breath-System | Von Kindern geliebt | Ersatzteile erhältlich
Cressi Tauchmaske, Schwarz/Schwarz, Einzelne Maske | Low-Volume-Design, Schnorchelmaske, für Tauchen & Schnorchel, kippbare Schnallen, Flüssigsilikon & Techno-PolymerWer bei der Peregrine-Entscheidung noch nicht sicher ist, sollte diese drei Optionen kennen.
Produkt | Unterschied | Für wen |
|---|---|---|
Shearwater Peregrine (Standard) | Kein Kompass, kein Luftintegrations-Slot, AA-Batterie | Wer Shearwater-Qualität ohne Aufpreis will |
Suunto Zoop Novo | Deutlich günstiger, wechselbare CR2450-Batterie, konservativerer Algorithmus | Einsteiger ohne Wunsch nach Luftintegration |
Shearwater Perdix 2 | Trimix- und CCR-fähig, deutlich teurer | Technische Taucher mit Mehrgas-Bedarf |
Die Shearwater Peregrine ohne TX-Zusatz bietet denselben Bildschirm und Algorithmus zu einem niedrigeren Preis, wenn du auf Kompass und Sender verzichten kannst.
Die Suunto Zoop Novo im Test ist die Budget-Alternative für Einsteiger, die weder Luftintegration noch Kompass brauchen und stattdessen eine simple, robuste Batterielösung bevorzugen.
Wer dagegen auf Trimix oder Rebreather zielt, ist bei der Peregrine-Reihe grundsätzlich falsch aufgehoben und sollte sich beim Perdix 2 von Shearwater umsehen, der genau für diese Einsätze gebaut ist.
Die Peregrine TX ist technisch die beste Peregrine, die es je gab: großes Display, verlässlicher Algorithmus, echter Kompass. Für Sidemount- und Mehrflaschen-Taucher mit Swift-Sender ist die Luftintegration ein klarer Gewinn.
Ohne Sender bezahlst du vor allem für den Kompass, und das lohnt sich nur, wenn du ihn wirklich nutzt. Dann bleibt die Standard-Peregrine die klügere Wahl.
Kaufen, wenn: du den Swift-Sender fest einplanst oder Sidemount tauchst. Eher nicht, wenn: dir Kompass und Flaschendruck am Handgelenk egal sind.
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